Severin Ohlert Bürgermeisterkandidat

Vorstellung Bürgermeisterkandidat, Kommunalwahl 2020

Severin Ohlert

Ich will frischen Wind in die Politik bringen und neue Denkansätze dazu.
Die Analogie zum Segelsport kommt nicht von ungefähr: Arbeite ich doch seit 8 Jahren bei der Wassersportschule Rosenheim in Bernau mit. Derzeit studiere ich noch für einen Master in Erziehungswissenschaften an der Paris-Lodron Universität in Salzburg, könnte aber rechtzeitig zum Dienstbeginn am 1.Mai 2020 als Bürgermeister bereit stehen. Zusätzlich arbeitete ich bisher als Tutor an der Universität und lernte dabei verschiedene reformpädagogische Richtungen, wie Spiel- und Theaterpädagogik kennen. Daneben hab ich mich selbstständig in den Bereichen Erlebnis-, Natur- und Waldpädagogik fortgebildet.

Mir ist es wichtig, wieder ein Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Wirtschaft herzustellen. Es sollte selbstverständlich und keine Last sein, wenn bei einer Bebauung oder anderen Entscheidungen nach den Pflanzen und Tieren, und nach den Auswirkungen aufs Klima gefragt wird. Ist doch die Natur die Ressource, die unsere Heimat erst so wertvoll macht, und die Grundlage, von der wir alle leben.
Über die Steuerkanzlei meines Vaters hab ich viel Einblick in die Wirtschaftswelt erhalten. Daher ist mir klar, dass ohne die Wirtschaft nichts funktioniert, zugleich aber auch ein Zuviel der Wirtschaft die Natur und damit die Menschen beeinträchtigt. Eine ausgewogene Mitte ist das Ziel.
Interkommunale Zusammenarbeit ist der Schlüssel für ein nachhaltiges und für alle gewinnbringendes Handeln. Ein gutes Beispiel für solch ein nachhaltiges und wirtschaftliches Handeln in interkommunaler Zusammenarbeit ist mein derzeitiges Projekt „Sternenregion Chiemsee“. Das könnte ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für den Tourismus werden, aber auch gleichzeitig die für Insekten fatale „Lichtverschmutzung“ vermindern.
Ebenso die Idee eines regionalen Hallenbads, damit auch weiterhin alle Kinder am Chiemsee die Möglichkeit haben, sicher schwimmen zu lernen, oder andere regional verzahnte Urlaubsangebote. Dazu gehört auch der klimafreundlichere öffentliche Personenverkehr, wo nicht nur entsprechende Forderungen an Landkreis und Bahn zu stellen wären, sondern auch Bernau seinen Bahnhof im Sinne einer Abkehr vom Auto-Tourismus aufwerten und das Ortsbus-Angebot verbessern müßte.
Das wären auch Verbesserungen für die Bernauer, um ihnen klimafreundliches Leben wirklich zu ermöglichen.
Wir müssen beginnen in neuen Wegen zu Denken. Ein „Weiter so“ kann und darf es nicht mehr geben.

Weil wir hier Leben! So schön und einzigartig ist unsere Natur.
Chiemsee, Sommer 2019