Ziele für Bernau

Dieses Programm wurde zur Kommunalwahl  2014 erstellt und wir werden es Zug um Zug mit entsprechenden Anträgen im Gemeinderat abarbeiten:

Für ein blühendes Bernau…….

Warum in Bernau „DIE GRÜNEN“ wählen?

Wir haben als GRÜNE gemeinsame Werte und haben daraus ein gemeinsames Programm erarbeitet, dem sich unsere Mandatsträger verpflichtet haben! Daher wissen Sie bei uns konkret, was Sie erwartet. Sie wählen mit den GRÜNEN ein Programm, für das Sie auch Ihren Kindern noch in die Augen schauen können!

Das haben wir vor:

1.Lebensqualität in Bernau

  • Verkehrsberuhigung auf den Hauptstraßen, Tempo 30 auf den Nebenstraßen,
    für mehr Lärmschutz, Abgasreduzierung und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Wege müssen allen Menschen dienen, nicht nur dem Autoverkehr
  • Endlich Verkehrskonzepte von Fachleuten für die Beruhigung der kritischen Knotenpunkte (Chiemseestraße, Bundesstraße, Weg zur Shell-Tankstelle, usw), wie von den GRÜNEN schon lange gefordert. Das beschlossene Geh-und Radwegekonzept kann dazu nur ein erster Schrtt sein
  • Eine Lärmschutzwand an der Autobahn, die mit darauf installierten Solarmodulen zur Stromversorgung Bernaus beitragen kann, für einen sofortigen Lärmschutz, schon vor dem Autobahnausbau
  • Förderung von Läden in der Ortsmitte anstatt weiterer Märkte auf der grünen Wiese, damit die Geschäfte in Reichweite, die Flächen gespart und die Einkünfte in Bernau bleiben
  • Bevorzugung von ökologisch/gentechnikfreien, regionalen bzw. fair gehandelten Produkten bei der Ansiedlung von Handels- oder Gewerbebetrieben,
    für eine gerechte Zukunft unserer Welt,
    für den Schutz unserer lebensnotwendigen Ökosysteme
    und für die Möglichkeit zur gesunden, erschwinglichen Ernährung
  • Keine Großbauten mehr an den Ortsrändern, keine Bausünden im Ort, Innenentwicklung vor Neubaugebieten,
    keine weitere Bebauung am Hitzelsberg und am Chiemseeufer:
    Endlich Renaturierung der kahlen Flächen im Chiemseepark
    Nach- und Neupflanzung von standortgerechten (Obst-)Bäumen auf geeigneten Flächen einschließlich Kreisel und Rathausplatz
    Für den Erhalt unseres schönen Orts- und Landschaftsbildes für uns und unsere Gäste
  • Sanierung und Erhalt des Hallenbades, damit unsere Kinder auch weiterhin selbständig dort schwimmen gehen können, Entwicklung eines Konzepts mit Zeitplan dazu, langfristig mit Einbindung der Nachbargemeinden
  • Pflege der gemeindlichen Grünflächen und Wege ohne Gifte, für Ihre und Ihrer Kinder Gesundheit und auch die der Bienen und Haustiere
  • Dafür sorgen, dass der Bahnhof, die Unterführung und das Bahnhofsumfeld einen einladenden Eindruck machen. Ausreichend Pendlerparkplätze und geeignete Fahrradstellplätze schaffen, genügend Fahrkarten-Automaten aufstellen lassen, die auch bei Sonne und schlechtem Wetter bedienbar sind.
    Bessere Wegweiser zum Bahnhof.
    Den Bahnhof als Außenstelle der Kurverwaltung zur Betreuung der Bahnfahrer einschließlich der mit dem Zug anreisenden Gäste organisieren

  • Reduzierung der Belastung durch Mobilfunkstrahlung soweit gesetzlich möglich mit Hilfe kompetenter, kritischer Gutachter bei neuerlichen Betreiber-Wünschen

  • Verwendung von ökologisch/gentechnikfrei und regional erzeugten Lebensmitteln in allen Kindereinrichtungen für die Gesundheit unserer Kinder
  • Zugezogene, nicht nur ausländische Bürger, aktiv ins Dorfleben einbinden, dazu einen Integrationsbeauftragten bestimmen, Problemfamilien professionell begleiten, damit unser Dorf zusammenhält
  • Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Vereinen, insbesondere auch zum Breitensport förden, ergänzend dazu ein professionell geführtes Jugendzentrum, das allen anderen einen Halt vermittelt. Den „Dirtpark“ unterstützen
  • Behinderten- und seniorengerechte Wege und Einrichtungen, spezielle Angebote für diesen Personenkreis incl. Mehrgenerationenhaus initiieren,
    einen Behinderten- und Seniorenbeauftragten installieren und bei allen Entscheidungen hören, die Ergebnisse des Arbeitskreises und der Landkreisstudie endlich umsetzen
  • Kinderbetreuungsangebote bedarfsgerecht anbieten, denn Kinder sind unsere Zukunft

2.Bürgerdemokratie in Bernau

  • Umfassendes Angebot im „Virtuellen Rathaus“ mit Informationen und und Dienstleistungen der Gemeinde im Internet, damit Sie es leichter haben und auch umfassend über die Ortspolitik informiert sind
  • Insbesondere Gutachten, Anträge, Abstimmungen, Sitzungsprotokolle etc. soweit rechtlich zulässig, offenlegen und den Bürgern nicht nur im Internet zugänglich machen (Gläsernes Rathaus)

  • Frühzeitige Beteiligung der Bürger bei wichtigen Themen durch umfassende Information, Arbeitskreise im Sinne der Agenda 21, Bürgerbefragungen etc
  • Zusammenarbeit mit allen konstruktiven Kräften im Ort und im Gemeinderat, die bereit sind, die Zukunft unserer Kinder in Ihre Überlegungen mit einzubeziehen
  • Spezielle Bildungsangebote und Ermutigung für Frauen, sich in der Gemeindepolitik einzubringen, damit ihre Interessen und ihre besonderen Fähigkeiten auch das ihnen zustehende Gewicht erhalten
  • Förderung von Bürgerengagement für Kultur, Bildung und Soziales innerhalb und außerhalb von Vereinen, aber auch zunächst als Gemeinde selbst diese Daseinsaufgaben erfüllen
  • Gründung von gemeinsamen Genossenschaften von Bürgern und Gemeinde zum Zwecke der Daseinsvorsorge, z.B Wasser- oder Energieversorgung
  • Regelmäßige Bürgersprechstunden

3.Finanziell auskommen in Bernau

  • Bauland muß durch die Hand der Gemeinde gehen, damit Mieten, aber auch die Baulandpreise bezahlbar bleiben und entsprechende Auflagen, auch zur Wasser-und Energieversorgung und -Einsparung gemacht werden können
  • Energieversorgung immer mehr regenerativ und dafür immer mehr in die Hand der Bürger gemeinsam mit der Gemeinde wie die Wasserversorgung, Förderung von Energieeinsparung und Regenwassernutzung, damit die Preise für Energie und Wasser nicht noch höher steigen
  • Förderung von Handwerk, Mittelstand und Kleingewerbe anstatt (Lebensmittel-)Großkonzernen, denn das sind unsere Arbeitsplätze
  • Ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor:
    Förderung eines natur- und landschaftsverträglichen Tourismus in der Hand von authentischen Kleinvermietern, denn das schätzen unsere Gäste bei uns.
    Dazu gehören u.a. öffentliche Verkehrsangebote zur Verringerung des Autoverkehrs, besondere Werbung und Betreuung für eine Anreise mit der Bahn, ein großes Angebot an Rad- und Wanderwegen, eine zuvorkommende Beratung etc.
  • Unterstützung der Bauern bei einer naturverträglichen Lebensmittel- und Energieerzeugung, denn das sind unsere Existenzgrundlagen. Berücksichtigung bei gemeindlichen Aufträgen
  • Förderung der Regionalvermarktung für Bauern und Gewerbe incl. Verwendung der Regionalwährung „Chiemgauer“ durch die Gemeinde, damit das Geld bei uns bleibt

4.Lebensqualität durch Kultur und Brauchtum in Bernau

  • Einsetzung eines Kulturreferenten, der sich um die Förderung aller kulturellen Strömungen in Bernau kümmert
  • Echte Traditionen nicht nur für den Tourismus erhalten und fördern
  • Spezielle Förderung von Vereinen, die anspruchsvolle Kultur- oder Brauchtumsveranstaltungen durchführen
  • Förderung der musikalischen Grundbildung der Kinder in Kindergarten, Schule, Musikschulen und Vereinen
  • Die Gemeindebibliothek modernisieren und attraktiver gestalten, den Katalog ins Internet stellen, einen „öffentlichen Bücherschrank „ vors Rathaus stellen
  • Anstrengungen zur Bereitstellung von passenden Veranstaltungsorten für kulturelle Veranstaltungen aller Art
  • Anstreben eines nutzbaren Gemeindearchivs in Verbindung mit einem identitätsstiftenden Heimatmuseum

5.Solide Gemeinde-Finanzen in Bernau

  • Weitere Verschuldung der Gemeinde nur noch für rentierliche Projekte, die langfristig mehr Geld bringen oder sparen als sie kosten
  • Baumaßnahmen der Gemeinde nur mit intensivem Kosten-Controlling
  • Investitionen nur in die Zukunft, nicht weiter in Verwaltungsbauten (Kinder, regenerative Energie, sanfter Tourismus, Sanierung von Wegen und Leitungen)
  • Einnahmen der Gemeinde durch Zukunftsinvestitionen verbessern,
    z.B. Energie-Erzeugung

6.Zukunftssicherung durch Energiewende in Bernau

  • Erstellung und Umsetzung eines ZeitplansBernauer Energiewendekonzeptauf Basis des Bernauer Klimaschutzkonzepts mit dem Ziel, daß
    spätestens 2030 die gesamte, in Bernau verbrauchte elektrische Energie
    spätestens 2050 sämtliche in Bernau verbrauchte Energie
    (einschl. Verkehr, Ernährung, extern erzeugte Waren etc),
    möglichst
    mehr, aus regenerativen Quellen stammt.
    Spätestens 2020 soll das bereits für 50% der elektrischen Energie gelten

Bei allen Entscheidungen ist diese Zielsetzung einzubeziehen

  • Maßnahmen zu Einsparung, Effizienzsteigerung und regenerativer Erzeugung sind in dieser Prioritätsreihenfolge vorzusehen, kurzfristig beginnend mit den im Klimaschutzkonzept der Firma ecb enthaltenen. Unter anderem:
  • Für alle kommunalen Gebäude und die Straßenbeleuchtung Strom von einem echten Ökostromanbieter beziehen, der in all seinen Strukturen ausschließlich in regenerative Energie investiert, soweit nicht von der Gemeinde selbst vor Ort erzeugt
  • Die energetische Sanierung des Hallenbads und der Mehrzweckhalle kurzfristig vorantreiben
  • Effizienzanalysen für sämtliche gemeindl. Einrichtungen erstellen, so auch für Kanal- und Trinkwasser-Pumpen, mit Ableitung entspr. Maßnahmen, z.B. Zeitsteuerung nach Stromangebot,
    zeitl. und örtl Bedarf für Straßenbeluchtung überprüfen
  • Unabhängige Energieberatungsangebote für Bürger sowie für lokale Unternehmen zu Energie-Einsparung, -Erzeugung und -Einkauf,
    regelmäßige Informationen in Presse und Internet
  • Kampagnen zu bestimmten Themen durchführen,
    z.B Heizungspumpentausch, Gebäudesanierung etc
  • Gemeindliches Energiewende-Förderprogramm starten, das die Bürger mittels Investitionszuschüssen bei der Energiewende (Einsparung, Effizienz und erneuerbare Energie) unterstützt
  • Spezielle Förderung von Blockheizkraftwerken, die zukunftsorientiert Gas verwenden, das aus überschüssigem Regenerativstrom erzeugt wurde
  • Förderung von Methan-sparenden (20-fach klima-schädlicher als CO2) Biogas-Anlagen für reine Gülle und der Einspeisung des erzeugten Biogases
  • Bauleitplanung stärker als bisher auf energetische Aspekte ausrichten, z. B. verkehrsvermeidende Siedlungsstrukturen, energiesparende Gebäudeformen und Bauweisen (z B. Mehrfamilienhäuser) und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen,
    ebenso die Vertragsbestimmungen beim Verkauf gemeindl. Grundstücke
  • Konzepte zur Verkehrsberuhigung bzw -Vermeidung und zur Verkehrsverlagerung vom Auto auf das Rad und öffentliche Verkehrsmittel entwickeln
  • Elektromobilität im gemeindlichen Fuhrpark
  • Die Energiewende von unten und den Aufbau / die Mitgliedschaft (auch der Gemeinde) in Bürger-Energiegenossenschaften unterstützen
  • Ein Konzept für den naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien im Landkreis Rosenheim und im Chiemgau einfordern,
    dazu
    auch Initiative für die Gründung eines Energiezweckverbandes, ähnlich AZV oder Ökomodell Achental, um gemeindeübergreifend eine umweltverträgliche und zukunftsorientierte Energieversorgung zu fördern.
  • Einsetzung eines Energie- und Umweltbeauftragten in der Gemeinde

7,Zukunftssicherung durch Natur- und Flächenschutz usw in Bernau

  • Extensive Pflege von gemeindl. Grundstücken und Wegen, ohne Pestizide und Düngung, Vorrang von bienenfreundlichen Blumenwiesen vor Grünflächen, Erhalt bzw Nachpflanzung von Bäumen, Renaturierung der Gewässer, damit Ökosysteme und Artenvielfalt und damit unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben

  • Unversiegelte Flächen soweit wie möglich, damit der Wasserhaushalt in der Natur wieder in Ordnung kommt

  • Förderung der Regenwassernutzung, um die gemeindlichen Quellen zu schonen und die Suche nach neuen womöglich überflüssig zu machen, Berücksichtigung in Bauleitplanung und Grundstücks-Verkaufsverträgen

  • Erhalt der eigenen Ressourcen bei allen Entscheidungen und in der Bauleitplanung einbeziehen, so z.B.
    Wald- und Baumschutz, flächensparendes Bauen, Flächenrecycling, Innenentwicklung, Erhalt der landwirtschaftl. Flächen (Ernährungssicherheit),
    Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden bei der Gewerbeentwicklung

  • Bei den Behörden auf einen flächen-und landschaftsschonenden Ausbau der A8 mit Anbau von lediglich Standspuren und wirksamen Lärmschutz-Maßnahmen incl Tempolimit von Rosenheim bis zur Landesgrenze dringen
    (4+2 Lösung)

  • Bevorzugung von ökologisch/gentechnikfreien, regionalen bzw. fair gehandelten Produkten bei allen Beschaffungsmaßnahmen der Gemeinde,
    Verpachtungen und Vergaben bevorzugt an derartige Betriebe,
    Unterstützung diesbezüglicher Initiativen wie z.B. Gentechnik-freier Landkreis
  • Ablehnung der Privatisierung kommunaler Daseinsvorsorge z.B. im Bereich der Energieversorgung, der Müll-, Wasser- und Abwasserentsorgung oder des öffentlichen Verkehrs, gegen entsprechende Aktivitäten von Bund oder EU Stellung nehmen

  • Regelmäßige Weiterbildung von Verwaltung und Gemeinderat über ökologische Zusammenhänge, Besuch von diesbezüglichen Projekten

Denken Sie immer daran:
Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen und es ist unsere einzige!

Als download: Das haben wir vor